Elektro-Automatik EA-PSI 9750-06 2U / 0-750 Volt 0-6 Ampere 1500 Watt
ArtNr.: 06230313

Programmierbares Labornetzgerät EA-PSI 9750-06 2U / 0-750 Volt 0-6 Ampere 1500 Watt / Elektroautomatik Art.06230313

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  • Weiteingangsbereich 90...264V mit aktiver PFC
  • Hoher Wirkungsgrad bis 93%
  • Ausgangsleistungen: 0...1000W bis 0...3000W
  • Ausgangsspannungen: 0...40V bis 0...750V
  • Ausgangsströme: 0...4A bis 0...120A
  • Flexible, leistungsgeregelte Ausgangsstufe
  • Diverse Schutzfunktionen (OVP, OCP, OPP, OTP)
  • Intuitives Touch-Panel mit Anzeige für alle Werte, Zustandsanzeigen und Meldungen
  • Fernfühleingang
  • Galvanisch getrennte, analoge Schnittstelle mit
    U / I / P programmierbar mit 0...10V oder 0...5V
    U / I Monitorausgang mit 0...10V oder 0...5V
  • Integrierter, echter Funktionsgenerator
  • Photovoltaik-Quellen-Simulation
  • Innenwiderstandsregelung
  • Temperaturgeregelter Lüfter zur Kühlung
  • 40V-Modelle gemäß SELV nach EN 60950
  • USB-Schnittstelle serienmäßig
  • EMV nach EN55022 Klasse B
  • Optionale, digitale Schnittstellenmodule, alternativ
    fest installierter IEEE/GPIB-Port
  • SCPI-Befehlssprache

Allgemeines:

Die mikroprozessorgesteuerten Labornetzgeräte der Serie EA-PSI 9000 2U bieten denm Anwender neben einer benutzerfreundlichen, interaktiven Menüführung viele Funktionen und Features serienmäßig, die das Arbeiten mit diesen Geräten erheblich erleichtern. So lassen sich Sollwerte, Überwachungsgrenzen und andere Einstellungen, sowie die leicht wechselbaren Schnittstellenmodule leicht konfigurieren.

Die integrierten Überwachungsfunktionen für alle Ausgangsparameter vereinfachen einen Prüfaufbau und machen externe Überwachungmaßnahmen oft überflüssig. Das übersichtliche Bedienfeld bietet mit zwei Drehknöpfen, einer Taste, zwei LEDs und einem berührungsempfindlichen Touchpanel mit blauer, beleuchteter LCD-Anzeige für Werte und Status alle Möglichkeiten, das Gerät einfach und mit wenigen Handgriffen zu bedienen.
Für die Einbindung in halbautomatische und ferngesteuerte Prüfsysteme stehen rückseitig diverse Schnittstellen (analog und digital) zur Verfügung.

AC-Eingang
Die Geräte besitzen alle eine aktive Leistungsfaktorkorrektur (PFC). Modelle bis 1,5kW sind für den weltweiten Einsatz an Netzspannungen von 90VAC bis 264VACausgelegt. Bei den 1,5kW-Geräten wird die Ausgangsleistung bei einer Eingangsspannung <150VAC auf 1kW, sowie bei 3kW-Geräten bei <205VAC auf 2,5kW reduziert.

Leistung
Alle Modelle haben eine flexible, leistungsgeregelte Ausgangsstufe, die bei hoher Ausgangsspannung den Strom oder bei hohem Ausgangsstrom die Spannung so reduziert, daß die maximale Ausgangsleistung nicht überschritten wird. Der maximale Leistungswert ist hierbei einstellbar. So kann mit nur einem Gerät ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt werden.


DC-Ausgang
Zur Verfügung stehen Geräte mit einer DC-Ausgangsspannung zwischen 0...40V und 0...750V, Ströme zwischen 0...4A und 0...120A, sowie Leistungen zwischen 0...1000W und 0...3000W. Strom, Spannung und Leistung sind somit jeweils zwischen 0% und 100% kontinuierlich einstellbar, egal ob bei manueller Bedienung oder per Fernsteuerung über analoge oder digitale Schnittstelle.
Der Ausgang befindet sich auf der Rückseite der Geräte.

Schutzfunktionen
Um die angeschlossenen Verbraucher vor Beschädigung zu schützen, können eine Überspannungsschwelle (OVP), eine Überstromschwelle (OCP), sowie eine Überleistungsschwelle (OPP) eingestellt werden. Bei Erreichen eines dieser Werte wird der DC-Ausgang abgeschaltet und es wird eine Alarmmeldung in der Anzeige, sowie auf den Schnittstellen ausgeben. Weiterhin gibt es einen Übertemperaturschutz, der den DC-Ausgang bei Überhitzung abschaltet.

Fernfühlung (Sensing)
Der serienmäßig vorhandene Fernfühlungseingang (Sense) kann direkt am Verbraucher angeschlossen werden, um Spannungsabfall auf den Lastleitungen bis zu einem gewissen Grad zu kompensieren. Das Gerät erkennt selbständig, wenn die Senseleitungen angeschlossen sind und regelt die Ausgangsspannung direkt am Verbraucher.


Anzeige- und Bedienelemente
Istwerte und Sollwerte von Ausgangsspannung, -strom und -leistung werden auf einem Grafikdisplay übersichtlich dargestellt. Die LCD-Anzeige ist berührungssensitiv und ermöglicht intuitive Bedienung aller Funktionen des Gerätes.
Mittels Drehknöpfen oder auch per Direkteingabe über eine Zehnertastatur können Spannung, Strom, Leistung und der Innenwiderstand eingestellt werden. Sie dienen außerdem dazu Einstellungen im Menü vornehmen zu können.
Zum Schutz gegen Fehlbedienung können die Bedienelemente gesperrt werden.

Eingebaute Analogschnittstelle
Eine galvanisch getrennte Analogschnittstelle befindet sich auf der Rückseite des Gerätes. Sie verfügt über analoge Steuereingänge mit 0...10V oder 0...5V um Spannung, Strom und Leistung von 0...100% zu programmieren. Ausgangsspannung und Ausgangsstrom können über analoge Monitorausgänge mit 0...10V oder 0...5V ausgelesen werden. Weiterhin gibt es Statuseingänge und -ausgänge

Funktionsgenerator
Alle Modelle dieser Serie verfügen über einen echten Funktionsgenerator, der typische Funktionen, wie unten in der Grafik dargestellt, generieren und entweder auf die Ausgangsspannung oder den Ausgangsstrom anwenden kann. Dieser kann komplett am Gerät über das Touch-Panel konfiguriert und gesteuert werden, oder aber auch per Fernsteuerung über eine der digitalen Schnittstellen. Die vordefinierten Funktionen bieten alle nötigen Parameter
der jeweiligen Funktion, wie der Y-Offset, Zeit bzw. Frequenz oder die Amplitude, zur freien Einstellung durch den Anwender.

Zusätzlich zu den Standardfunktionen, die auf einem sogenannten Arbiträrgenerator basieren, ist dieser arbiträre Generator offen zugänglich, um komplexe Abläufe für z. B. Produktprüfungen aus bis zu 100 Sequenzen erstellen und ablaufen lassen zu können. Diese Sequenzen können mittels USB-Stick und dem USB-Port am Bedienfeld gespeichert und geladen werden, um so einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Test- bzw. Prüfsequenzen zu ermöglichen.


Voreinstellung der Ausgangswerte
Um die Ausgangswerte einzustellen, ohne daß der Ausgang aktiv ist, werden im Display die Sollwerte unter den Istwerten angezeigt. So kann der Anwender Ausgangsspannung, Ausgangsstrom und Ausgangsleistung, oder auch Innenwiderstand voreinstellen. Dies geschieht entweder mittels der Drehknöpfe oder per Direkteingabe über eine Zehnertastatur. Während dieWerteinstellung mit den Drehknöpfen nur kontinuierlich erfolgt,sind per Direkteingabe auch Sollwertsprünge möglich. Mit den fünf Benutzerprofilen kann leicht zwischen häufig genutzten Sollwertsätzen gewechselt werden.

Überwachungsfunktion
Alle Modelle bieten Überwachungsfunktionen (Supervision) für Strom und Spannung. Diese sind konfigurierbar, um eine Über- oder Unterspannung zu überwachen und ggf. eine Meldung auszulösen:

  • Meldungen wirken sich nicht auf den Ausgang aus und wer den, solange sie anstehen, nur auf der Anzeige eingeblendet
  • Warnungen bleiben bestehen, wenn die Werte wieder im normalen Bereich sind und müssen vom Anwender quittiert werden
  • Alarme schalten den Ausgang direkt ab und können zudem akustisch signalisiert werden

Erweiterbarkeit
Die Einzelgeräte können in verschiedenen Kombinationen und in Schränken verschiedener Größe nach Kundenwünschen konfiguriert werden. Das ermöglicht Systeme mit Gesamtleistungen bis zu 30kW (z. B. 33HE) in Parallelschaltung.

Master-Slave
Alle Modelle bieten standardmäßig einen seriellen Master-Slave-Bus, mit dem bis zu 10 Geräte (identische Modelle) in Parallelschaltung oder Reihenschaltung verbunden und zu einem Gesamtsystem mit Summenbildung der Istwerte (Strom, Spannung, Leistung) zusammengefügt werden können. Die Konfiguration wird bei allen Einheiten am Bedienfeld oder per Fernsteuerung vorgenommen.

Optionen

  • Digitale, galvanisch getrennte Schnittstellenmodule für RS232, CANopen, Modbus TCP, Profibus, Profinet/IO, Devicenet oder Ethernet. Für diese Schnittstellen steht ein Steckplatz auf der Rückseite der Geräte zur Verfügung (nur Basismodelle), so daß Nachrüstung oder Wechsel problemlos möglich sind. Die Schnittstellen werden vom Gerät automatisch eingebunden.
  • 3-Wege-Schnittstelle (3W) mit einem fest installierten GPIB-Steckplatz statt des Standardslots für nachrüstbare Schnittstellenmodule
  • High speed - Höhere Regeldynamik
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