EA-PSI 8200-210 3U 0-200V 0-210A 0-15kW max.
ArtNr.: 09230442

Programmierbares Labornetzgerät EA-PSI 8200-210 3U 0-200V 0-210A 0-15kW max. / Elektroautomatik Art.09230442

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  • Mehrphaseneingang 340...460V AC 50/60Hz
  • Hoher Wirkungsgrad bis 95,5%
  • Ausgangsleistungen: 0...3,3kW, 0...5kW, 0...6,6kW, 0...10kW, 0...15kW, erweiterbar bis 150kW
  • Ausgangsspannungen: 0...40V bis 0...1500V
  • Ausgangsströme: 0...40A bis 0...510A
  • Erweiterbar bis 0...5100A
  • Flexible, leistungsgeregelte Ausgangsstufe
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Übertemperaturschutz (OT)
  • Grafisches Display mit Menüs
  • Analoge Schnittstelle mit
  • U / I / P programmierbar mit 0...10V oder 0...5V
  • U / I Monitorausgang mit 0...10V oder 0...5V
  • Fernfühleingang mit automatischer Erkennung
  • 19“ Rackgehäuse in 3HE
  • Alarmmanagement
  • Integrierter Funktionsmanager
  • Speicherplätze für Benutzerprofile
  • Temperaturgeregelte Lüfter zur Kühlung
  • 40V-Modelle gemäß SELV nach EN 60950
  • Diverse Optionen


Allgemeines
Die mikroprozessorgesteuerten Hochleistungs-Labornetzgeräte der Serie EA-PSI 8000 3U bieten dem Anwender mittels benutzerfreundlicher, interaktiver Menüführung viele Funktionen und Features serienmäßig, die das Arbeiten mit diesen Geräten erheblich erleichtern.
So lassen sich Benutzerprofile und Funktionsabläufe leicht konfigurieren und abspeichern, wodurch die Reproduzierbarkeit einer Prüfung oder anderer Anwendungen erhöht wird. Um die Gesamtleistung zu erhöhen, können Schränke mit bis zu 150kW in bis zu 42HE nach Kundenangaben konfiguriert werden.

Leistung
Die Geräte haben eine flexible, leistungsgeregelte Ausgangsstufe die bei hoher Ausgangsspannung den Strom oder bei hohem Ausgangsstrom die Spannung so reduziert, daß die maximale Ausgangsleistung nicht überschritten wird. So kann mit nur einem Gerät ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt werden.

Eingang
Die Geräte besitzen alle eine aktive Leistungsfaktorkorrektur (PFC) und sind für den Einsatz an einem Drehstromnetz mit 340V bis 460V AC ausgelegt. Alternativ können Geräte mit 15kW oder daraus kombinierte Systeme mit Stern-Eingang für 588...796V AC plus MP geliefert werden.

Ausgang
Zur Verfügung stehen Geräte mit Ausgangsspannungen von 0...40V bis 0...1500V, Strömen von 0...40A bis 0...510A und von 0...100% regelbaren Leistungen zwischen 3,3kW und 15kW. Der Ausgang befindet sich auf der Rückseite der Geräte.

Überspannungsschutz (OVP)
Um die angeschlossenen Verbraucher vor Zerstörung zu schützen kann ein Überspannungsschutz (OVP) eingestellt werden. Beim Überschreiten des eingestellten Wertes wird der Ausgang abgeschaltet und es wird eine Warnmeldung als akustisches Signal und als Statusmeldung auf der analogen Schnittstelle und im Display ausgegeben.

Alarmmanagement
Um die Ausgangsspannung und den Ausgangsstrom zu überwachen, kann ein Arbeitsbereich mit Unter- und Obergrenzen definiert werden. Dem Anwender stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wie das Netzgerät beim Verlassen dieses Arbeitsbereichs reagieren soll. Eine Meldung wirkt sich nicht auf den Ausgang aus und wird, so lange sie ansteht, auf dem Display
angezeigt. Warnungen bleiben hingegen auch dann bestehen, wenn die Werte wieder im normalen Bereich sind. Sie müssen dann vom Anwender quittiert werden. Alarme schalten den Ausgang direkt ab, wenn ein Wert überschritten wird. Warnungen und Alarme können akustisch signalisiert werden.

Fernfühlung (Sense)
Der serienmäßig vorhandene Fernfühlungseingang (Sense) kann direkt am Verbraucher angeschlossen werden, um den Spannungsabfall auf den Lastleitungen zu kompensieren. Das Gerät erkennt selbstständig wenn die Senseleitungen angeschlossen sind und regelt die Ausgangsspannung direkt am Verbraucher.

Anzeige- und Bedienelemente
Das leicht abzulesende Grafikdisplay bietet zu jeder Zeit eine übersichtliche Darstellung der eingestellten Werte, der aktuellen Ausgangsdaten und des Betriebzustandes. Für alle benötigten Informationen und Einstellungen wird der Anwender durch ein übersichtliches Menü geführt. Istwerte und Sollwerte von Ausgangsspannung, Strom und Leistung, und optional
Widerstand, werden auf dem Grafikdisplay übersichtlich dargestellt. Die Betriebszustände des Gerätes, die Menüführung und die momentane Belegung der Folientastatur werden im Display so angezeigt, daß es dem Anwender möglich ist das Gerät intuitiv zu bedienen.

Anzeige- und Bedienelemente
Mittels Drehknöpfen können Spannung, Strom, Leistung und optional der Innenwiderstand eingestellt werden. Sie dienen außerdem dazu Einstellungen im Menü vornehmen zu können.Zum Schutz gegen Fehlbedienung können die Bedienelemente gesperrt werden.

Funktionsmanager
Über das Bedienfeld oder die optionalen, digitalen Schnittstellenkarten können Funktionsabläufe editiert und gesteuert werden. Ein Funktionsablauf besteht aus bis zu 5 Sequenzen. Diese können dem Funktionsablauf in beliebiger Reihenfolge mit einer Wiederholrate bis zu 5-mal zugewiesen werden.Eine Sequenz wird über 10 Sequenzpunkte, Ausgangsleistung
oder Innenwiderstand (optional) und einer Wiederholrate zwischen 1 und 254 oder unendlich definiert.Ein kompletter Funktionsablauf kann zwischen 1 und 254 oder unendlich mal wiederholt werden. Somit sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt.

Redundanzfunktion
Manche Modelle sind redundant aufgebaut. Sie können demnach weiterarbeiten, wenn mindestens eine Leistungsstufe funktionsfähig bleibt. Siehe technische Daten für eine Übersicht, welche Modelle diese Funktion bieten.

Analogschnittstelle
Eine Analogschnittstelle befindet sich auf der Rückseite des Gerätes. Sie verfügt über analoge Steuereingänge für 0...10V oder 0...5V um Spannung, Strom und Leistung (Geräte ab 1kW) von 0...100% zu programmieren.
Ausgangsspannung und Ausgangsstrom können über analoge Monitorausgänge mit 0...10V oder 0...5V ausgelesen werden. Weiterhin gibt es einige Statuseingänge und -ausgänge.

Überwachungsfunktion
Alle Modelle bieten Überwachungsfunktionen (Supervision) für Strom und Spannung. Diese sind konfigurierbar, um eine Über- oder Unterspannung (?U, ?I) zu überwachen und ggf. einen Alarm auszulösen. Weiterhin können die Anstiegs- und Abfallzeiten (tSR, tSF) bei Prüfabläufen, die eine bestimmte Vorgabe einhalten müssen, vom Gerät erfaßt werden und ggf.
eine Meldung oder Alarm auslösen.

  • Optionen
  • Digitale, galvanisch getrennte Schnittstellenkarten für RS232, CAN, USB, GPIB (IEEE), Profibus oder Ethernet/LAN zur Steuerung per PC.
  • Analoge, galvanisch getrennte Schnittstellenkarte
  • Innenwiderstandsregelung
  • High speed - Höhere Regeldynamik
  • Wasserkühlung
  • Dreiphaseneingang mit 588...796V AC für 690V-Netze (nur15kW-Modelle)
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